Vom unnachgiebigen Budgetexperten zum obersten Kulturverantwortlichen der Republik: Werner Kogler hat in seiner Zeit als Vizekanzler und Kulturminister die Branche durch die Corona-Pandemie und damit durch eine der schwerstes Krisen der Nachkriegszeit geführt. Seine Ära war vom oft belächelten Postulat der "Systemrelevanz", aber auch von umstrittenen Personalentscheidungen und heiklen Themen wie Fair-Pay und Publikumsschwund geprägt. Folge 80 führt ins Epizentrum der kulturpolitischen Macht, und zwar erste Reihe fußfrei: Denn offen wie selten zuvor legt Werner Kogler Mechanismen aus dem kulturpolitischen Alltag offen. Es geht um die Causa Currentzis und die Kunst-Kurie, Führungskultur bei den Salzburger Festspiele, das Ende der Wiener Zeitung, eine Publikumsstudie des Kulturministerium, kulturelle Programmatik für etwaige Neuwahlen, den Kulturkampf der Rechten und - für Politiker:innen nicht selbstverständlich - immer wieder auch um Selbstkritik.
Vom unnachgiebigen Budgetexperten zum obersten Kulturverantwortlichen der Republik: Werner Kogler hat in seiner Zeit als Vizekanzler und Kulturminister die Branche durch die Corona-Pandemie und damit durch eine der schwerstes Krisen der Nachkriegszeit geführt. Seine Ära war vom oft belächelten Postulat der "Systemrelevanz", aber auch von umstrittenen Personalentscheidungen und heiklen Themen wie Fair-Pay und Publikumsschwund geprägt. Folge 80 führt ins Epizentrum der kulturpolitischen Macht, und zwar erste Reihe fußfrei: Denn offen wie selten zuvor legt Werner Kogler Mechanismen aus dem kulturpolitischen Alltag offen. Es geht um die Causa Currentzis und die Kunst-Kurie, Führungskultur bei den Salzburger Festspiele, das Ende der Wiener Zeitung, eine Publikumsstudie des Kulturministerium, kulturelle Programmatik für etwaige Neuwahlen, den Kulturkampf der Rechten und - für Politiker:innen nicht selbstverständlich - immer wieder auch um Selbstkritik.